Invitations au mariage

24,54 

  • Hardcover : 194 Seiten
  • Verlag: Jan Thorbecke Verlag
  • Autor: Werner Paravicini
  • Illustrationen: 12 Abb., 3 Ktn
  • Auflage: 1. Auflage. Aufl., erschienen am 23.01.2001
  • Sprache: Deutsch; Französisch
  • ISBN-10: 3-7995-7270-8
  • ISBN-13: 978-3-7995-7270-5
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Jahren
  • Größe: 24,6 x 17,0 cm
  • Gewicht: Gramm

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Artikelnummer: 9783799572705 Kategorien: , Schlagwörter: , ,

Herzogliche Hochzeitseinladungen sind zwar ephemere Texte, im Falle des burgundischen Hofs ergeben sie zusammengenommen aber ein aussagekräftiges Bild: Die zunächst Ende des 14. Jahrhunderts in Flandern nachweisbare Übung, daß die eng vernetzten städtischen Oberschichten der Grafschaft sich gegenseitig auf die Hochzeiten laden, greift auf den burgundischen Staat insgesamt über, bis unter Karl dem Kühnen die Listen der Einladungen zu den Festen der Familien der höchsten Amtsträger, aber auch der herzoglichen Sekretäre und Kleinerer sich wie die Liste der Generalstände liest, von Amsterdam bis Amiens (das sich weigert), von Abbeville bis Dijon reicht (das sich ziert), ja auf Köln und Kleve ausgreift. Im zeitgenössischen Frankreich ist nichts dergleichen zu beobachten. Auffälligerweise spielt der alte Adel dieses Spiel nicht mit (obwohl auch hierfür Beispiele gegeben werden), verfügt offensichtlich über andere Weisen, das soziale Netz auszuwerfen. Herzogin Isabella von Portugal vermehrt indes auf diese Weise die Aussteuer ihrer Verwandten. Das vorliegende Buch stellt zunächst den Hergang dar, interpretiert ihn dann, und läßt eine Folge von 125 mehr oder minder umfangreicher Dossiers folgen. Am umfangreichsten und deshalb kartographiert sind diejenigen der Hochzeiten des Guillaume de Bisches 1466, des Jean III Gros 1472 und des Guillaume de Clugny 1476. Den deutschen Leser wird auch die reiche Überlieferung zur Hochzeit des Peter von Hagenbach interessieren. Die Veröffentlichung ist Teil des internationalen Projekts ‚Prosopographia Burgundica‘. Der Autor: Werner Paravicini, Jahrgang 1942, lehrte von 1984–1993 mittelalterliche Geschichte in Kiel und leitet seither das Deutsche Historische Institut in Paris. Er arbeitet vor allem über die Welt von Hof und Adel, derzeit besonders über die Herzöge von Burgund und unter diesen vornehmlich über deren letzten, Karl den Kühnen. Er schrieb die Biographie des Guy de Brimeu, eines seiner wichtigsten Räte (1975), skizzierte dann das Leben des Herzogs selbst (1976) und sammelte mit Schülern seine Korrespondenz (Inventar 1995). Weiteres ist in Vorbereitung. Voici plus de cent cas entre 1399 et 1489 où le duc de Bourgogne, la duchesse, le fils parfois, ont invité aux noces de leurs serviteurs – ou des serviteurs le leurs serviteurs, grands et pe-tits, nobles nouveaux plus que nobles anciens, pour que l’on vienne leur faire honneur et de leur apporter des cadeaux. Ce qui semble de prime abord un abus, une contrainte, un racket, se révèle être en même temps un moyen d’intégration de l’État bourguignon naissant, d’abord limité à la Flandre urbaine, puis s’étendant à l’ensemble des territoires bourguignons, de la Hollande-Zélande et la Gueldre, au Brabant, Hainaut, Namur, à l’Artois et la Picardie (qui en partie résiste) jusqu’à la Bourgogne proprement dite. Même le duc de Clèves et la ville de Cologne sont mis à contribution, sous Charles le Téméraire, quand le phénomène atteint son apogée. Parmi les individus concernés on trouve le Grand Bâtard Antoine, Adolphe de Clèves, Guillaume de Bisches, Pierre de Ha-genbach, Jean III Gros, les Clugny et le clan des chanceliers Goux et Hugonet, beaucoup de secrétaires, un queux et même quelques hérauts d’armes. La publication de ces lettres, pièces comptables, extraits de comptes et de chroniques, et quelques rares textes legislatifs, si elle illustre un phénomène jusqu’ici ignoré, est un premier pas vers une future ‚Prosopographia Burgundica‘ de tout le personnel employé par les grands ducs Valois.

Über „Invitations au mariage“

„Invitations au mariage“ von Werner Paravicini erschien am 23.01.2001 bei Jan Thorbecke Verlag und ist im Onlinebuchshop und News-Portal „Politik und Geschichte“ bestellbar.

Besucher sind im Buchladen Bundesamt für magische Wesen in Bonn, der Stauhauptstadt von Nordrhein-Westfalen, stets willkommen und können dort bestellte Fachbücher zu Politik wie „Invitations au mariage“ und andere bestellte Sachbücher zu Politik und Geschichte auch abholen.

Und das Verlagsteam des Bundesamtes für magische Wesen freut sich auf interessante Exposés und Manuskripte u.a. der Genres Fantasy, insbesondere Fantasybücher für Jugendliche und junge Erwachsene. Gern stehen wir Autoren und Autorinnen dieser Genres für ein ausführliches Gespräch über ihr geplantes Buchprojekt zur Verfügung. Und natürlich über News aus der LGB-Community.

Das Portal „Politik und Geschichte“ gehört zum Bundesamt für magische Wesen, Bonns wichtigster Behörde zur Verwaltung der Mitbürger magischer Provenienz, wo Sie nicht nur politische Literatur online kaufen können, sondern auch gute Fotografen für Porträts und Modelshootings finden.

Marke

Jan Thorbecke Verlag

Gewicht 474 kg
Größe 24,6 × 17 cm

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